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"Ein alter Börsianer kann alles verlieren, nur nicht seine Erfahrung."
André Kostolany (1906-99), amerik. Börsenkolumnist ungar. Herkunft

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Börsencoaching mit Ina Fiebig

Zu Beginn des Tradens bleiben eine Vielzahl von Fragen unentdeckt. Ich helfe Ihnen, Disziplin und Selbstvertrauen aufzubauen, um Ihre eigenen Entscheidungen zukunftsorientiert meistern zu können.

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Wissenspool • Das Börsen-ABC

Wie funktioniert die Börse?

Zum einfachen Verständnis: Stellen Sie sich Ihre Reiseplanung vor. Sie haben Kinder und sind auf die Ferien angewiesen. Bekanntlich sind die schönsten Wochen des Jahres in der Hauptsaison um einiges hochwertiger im Preis als in der Nebensaison. Die Nachfrage in den Ferien ist somit höher als in der restlichen Zeit des Jahres. Grundlage: Gleiches Hotel, gleiches Zimmer bei gleicher Verpflegung und Reisedauer. Buchen Sie den gewünschten Aufenthalt in der Nebensaison, dann werden Sie staunen, um wie viel günstiger Sie diese Reise bekommen. Das ist der Markt, der über das Verhältnis von Angebot und Nachfrage den Preis bestimmt. Ist die Nachfrage höher als das Angebot, steigt der Preis, und umgekehrt. Exakt das gleiche passiert an der Börse. Käufer und Verkäufer treffen aufeinander, und je nach Höhe von Angebot und Nachfrage kommt ein Preis zustande. Aus dem großen Pool der Finanzinstrumente wählt der Anleger ein für ihn geeignetes Handelsprodukt aus. Das bekannteste Wertpapier an der Börse ist nach wie vor die Aktie.

Was bedeutet Trading?

Trading bedeutet, der kontrollierte Umgang mit Risiken, unter Berücksichtigung persönlicher Emotionen und Fähigkeiten. Das tägliche Durchführen von Handelsgeschäften wird an der Börse als Day-Trading bezeichnet. Bei dieser Handelsstrategie werden eingegangene Positionen spätestens bis zum Handelsschluss wieder geschlossen. Dafür stehen dem Trader unterschiedlichste Wertpapiere, eine Vielfalt von Derivaten bis hin zu Währungsprodukten zur Verfügung. Der Day-Trader versucht, von den Kursschwankungen an den Handelsplätzen zu profitieren. Der Hebel, der das Termingeschäft sichern soll, wird teilweise von den Brokern finanziert, um den Handel attraktiver zu gestalten.

Wie fange ich an?

Grundkenntnisse über die Börse sind Pflichtprogramm! Lesen Sie Bücher und machen Sie Ihre Hausaufgaben. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, gleich mit dem eigentlichen Handel zu beginnen! Im Internet bekommen Sie ebenfalls eine Menge Informationen zum Thema Börse und Wirtschaft. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, welche Ziele Sie haben und was Sie damit erreichen wollen. Wollen Sie ein Hobby-Trader oder ein Berufs-Trader werden? Mögliche Zeiteinteilung, freies Kapital, Brokerauswahl, Risikoneigung, Gewinnerwartung, Strategiebestimmung, Risiko- & Money-Management, Investitionskapital, Einflussfaktoren sowie Ihre Stärken & Schwächen spielen eine wichtige Rolle bei der Planung und Einarbeitung. Bedenken Sie eins: Wer nicht weiß, was er will, wird sich wundern, was am Ende dabei rauskommt!

Soll ich gleich mit echtem Geld handeln?

Als unerfahrener Trader sollte man, aus meiner Erfahrung, zunächst auf dem Papier handeln, soll heißen: über ein virtuelles Demokonto. Ziel sollte sein, sich auszuprobieren, um in der gewählten Broker-Plattform mit den Gegebenheiten der Technik klarzukommen. Sie bekommen ein Gefühl für die Märkte und Sie tun sich einen großen Gefallen, wenn Sie unterschiedlichste Strategien testen, um ein passendes Handelssystem für sich zu finden. Haben Sie eine Strategie gefunden, in der Sie sich wohlfühlen, kann mit kleinen Beträgen der eigentliche Handel beginnen.

Unter Anwendung welchen Regelwerkes soll ich handeln?

Es gibt nicht das Regelwerk, so wenig, wie es Gesetze an der Börse gibt. Es gibt auch kein besser oder schlechter. Hier muss man sich üben, um den für sich passenden Trading-Stil zu finden. In unzähligen Büchern kann man sich über verschiedene Strategien und Markttechniken einlesen. Es bietet sich an, diese über ein Demokonto auszuprobieren. Gelingt es Ihnen unter Anwendung eines von Ihnen festgelegten Regelwerkes mehr Gewinner als Verlierer (einen positiven Erwartungswert) zu produzieren, sollten Sie bei diesem Handelssystem bleiben und es unter Führung eines Trading-Tagebuchs auswerten und eine auf Sie zugeschnittene Anpassung vornehmen.

Wie lange brauche ich, um eine passende Strategie zu finden?

Das kommt auf Sie als Trader an. Bis die passende Strategie gefunden wird, können Monate oder gar Jahre vergehen. Seien Sie sich bewusst, dass zu Beginn Ihres Trader-Daseins, der größte Feind Sie selber sind, den es gilt, in den Griff zu bekommen. Ihre Psyche muss trainiert und umprogrammiert werden. Ziel der Programmiersprache: Keine Angst zu haben, wenn der Markt gegen das eigene Konto läuft, und cool zu bleiben, wenn der Markt steigt um Gewinne nicht zu früh mitzunehmen. Kümmern Sie sich um ein vernünftiges Risiko & Money-Management, Ein- und Ausstiege, Stopptechniken, Positionsgrößenbestimmung und eine angemessene Kontogröße. Kapitalerhalt sollte zu Beginn ganz oben auf der Agenda stehen!

Welche Produkte soll ich handeln?

Handeln Sie nur das, was Sie auch verstehen, und bitte am Anfang mit niedrigem Risiko. Zu beachten ist, dass kleine Kontogrößen (zw. € 1000,00-3000,00) sehr beliebt sind, aber in 95% der Fälle scheitern, weil die eingegangenen Risiken zu hoch waren. Um sich an die Märkte heranzutasten, legen Sie sich ein Musterdepot an. Dies ist bei diversen Bank-Plattformen und Online-Brokern möglich. Häufig beginnen die Einsteiger mit dem Aktienhandel. Wenn Aktien Ihr Ziel sind, starten Sie nicht mit Nebenwerten, oder - noch Schlimmer - mit Pennystocks. Vergessen Sie nicht die Kostenseite im Auge zu behalten: Transaktions- und Provisionskosten, sowie Spread und Slippage.

Wie erkenne ich meine Fehler?

Bevor Sie mit echtem Geld handeln, sollten Sie sich im Klaren darüber sein, was Sie handeln wollen. Daraufhin bringen Sie die für Sie geeignete und positiv getestete Strategie zu Papier. Anhand Ihres Business-Plans, der Trade-Aufzeichnungen und den Auswertungen Ihrer Trades lässt sich im Nachgang feststellen, ob der Trade ein guter oder abweichender - von Ihrem Handelssystem - war. Anpassungen können Sie nur einleiten, wenn Sie sehen wie Sie gehandelt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie zu Beginn auch mal Glück haben, ist relativ hoch. Denken Sie aber nicht gleich, Sie wären der große Held an der Börse! Bis Sie kontinuierlich handeln können, dürfte einige Zeit vergehen. Wenn Sie Ihre Fehler nicht wahrnehmen, da Sie keine Aufzeichnungen tätigen, zahlen Sie Ihr Lehrgeld umsonst! Es ist mit Arbeit verbunden, ein Trading-Journal zu führen, aber wenn Sie es ernst meinen, werden Sie erkennen, wie überaus wichtig das für Ihr Trading ist.

Wie verhalte ich mich bei Verlusten?

Verluste werden im Vorfeld durch ein vernünftiges Risiko- und Money-Management festgelegt, so dass Sie diese nicht mehr aus der Bahn werfen. Lernen Sie, dass Verluste nicht negativ zu werten sind, sondern an der Börse dazugehören. Durch den gefertigten Handelsplan wissen Sie genau wie viele Verluste anfallen dürfen. Wird das Regelwerk wider Erwarten nicht eingehalten, legen Sie eine Pause ein, um neue Energie zu tanken. Ein Overtraden muss in jedem Fall verhindert werden, um der Gefahr, noch mehr von Ihrem Konto abzugeben, zu entgehen. Selbstdisziplin ist gefordert! Die Anzahl der Fehltrades wird darüber entscheiden, ob Sie aufgeben oder durchhalten. Fragen Sie sich, warum Sie Ihrem Handelsplan nicht treu geblieben sind und erkennen Sie Ihre Fehler. Nur so kommen Sie Ihren Verlusten auf die Schliche und können sie reduzieren.

Wie bekomme ich wieder Stabilität in mein Trading?

Das Trading mit dem Echtgeldkonto wird nach einen Draw Down für eine Zeit ausgesetzt, um wieder an mentaler Stärke zu gewinnen. Simulationstraining oder ein nachfolgend reduziert gehandeltes Risiko hilft, die Strategie wieder zu festigen. Mit der Zeit und zunehmender Erfahrung lernen Sie, besser mit Verlusten umzugehen. Begreifen Sie, dass der Stopp wie ein Fels in der Brandung stehen muss, um erfolgreich zu werden. Achten Sie auf Ihre Psyche und das, was Ihnen Unbehagen bereitet. Der Weg, sich selbst zu beobachten und zu erforschen, ist der wichtigste Bestandteil beim Traden. Das erlernte Wissen können Sie nur anwenden, wenn Ihre Psyche Ihrem Handelssystem Stand hält. An der Börse lebt man nicht von dem was man weiß, sondern von der psychischen Stärke und Kontinuität in der Umsetzung.

Wie erkenne ich meine Stärken, Talente und Schwächen?

Beim Ausprobieren verschiedener Ansätze werden Sie feststellen, was Ihnen liegt oder schwer fällt. Um sich im weiteren Verlauf selber analysieren zu können, müssen Sie sich einige kritische Fragen stellen. Beim Trading ist es wichtig zu wissen, wie Sie auf bestimmte Situationen reagieren und welche Einflüsse positiv oder negativ auf Sie wirken. Da sich die wenigsten Menschen damit beschäftigen, sich selbst zu hinterfragen, wird das eine Herausforderung für Sie werden. Schreiben Sie auch Ihre Emotionen und Gefühle bei Traden auf. Diese gilt es ebenfalls auszuwerten. Und bedenken Sie bitte, dass jeder Mensch einzigartig ist, resultierend daraus wird es Empfindungen und Glaubensätze unterschiedlicher Ausprägung geben. Überzeugungen (ein fester Bestandteil der Psychologie) werden uns beigebracht, und wenn wir Glück haben, machen wir uns das bewusst. Nur wenn wir in der Lage sind, Veränderungen bewusst vorzunehmen, können wir alte Muster umprogrammieren. Fragen Sie sich, was Verluste bei Ihnen auslösen, und Sie werden feststellen, dass negative Emotionen entstehen. Diese Emotionen sollten Sie erkennen und kontrollieren lernen.
Zu diesem Thema lesen Sie bitte unbedingt das Buch: Beruf: Trader von Van K. Tharp.

Muss ich den ganzen Tag, permanent am Rechner sitzen?

Bei dieser Herangehensweise kommt es auf Ihren Handels-Stil an. Sind Sie im Day-Trading unterwegs, werden Sie der wichtigsten Tugend eines Traders nachkommen und die Märkte beobachten, bis Ihr Einstiegssignal Ihnen den Eintritt in die Märkte gewährt. Ein Investor oder Swing-Trader, der über einen mittelfristig bis langfristigen Zeitraum investiert ist, muss den Markt nicht ständig observieren. Laut des Trading-Plans sind die erforderlichen Aktivitäten festgelegt. Die Absicherung nach unten ist gesetzt, und die Zielmarken sind anhand der technischen- oder fundamentalen Analyse berechnet. Die nötigen Schritte im System erlauben, sich anderen Dingen der Kenntniserweiterung zuzuwenden.

Wie halten Sie es mit Ihrem Ausgleich zum Trading?

Um den nötigen Abstand zu gewinnen, treibe ich sehr viel Sport. Das gibt mir enorm viel neue Energie und stärkt meinen Körper. Den Kopf frei zu bekommen ist äußerst wichtig! Tun Sie sich das nicht an, permanent Börsencharts aufzusaugen. Zu Beginn glauben viele Trader, das machen zu müssen, um nichts zu verpassen. Die Börsen sind täglich geöffnet und Sie bekommen Ihre Chancen - immer und immer wieder. Stellen Sie einen Tagesplan auf und versuchen Sie, den auch einzuhalten. Wenn der Geist nicht mehr in der Lage ist, konzentriert aktiv zu werden, bringt Ihnen das keine Performancesteigerung, sondern nur noch mehr Druck und Unzufriedenheit. Gönnen Sie Ihrem Geist eine Auszeit, und widmen sich den anderen schönen Dingen des Lebens.

Fazit:
Börse ist kein Spaziergang, der mal eben so erledigt wird. Die Absicht, ein erfolgreicher Trader zu werden, bedeutet: harte Arbeit, schmerzhafte Verluste zu überstehen, Selbstforschung zu betreiben und mit der nötigen Disziplin, Kontinuität in sein Trading zu bringen.

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Börsen-Legende

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Trader

An dieser Stelle möchte ich die Trader von tradingcircle.de vorstellen:

Michael Bruns (Dipl. Inf. (FH))
» Trader auf eigene Rechnung
» Entwicklung/Programmierung von Handelssystemen

"Ich kam zur Börse durch meinen Wunsch nach ständiger Herausforderung. Die Börse ist wie ein großer Fluss. Jeden Tag gleich und trotzdem jeden Tag wieder völlig anders. Man braucht Zeit, um sie lesen zu können und man braucht Demut, da es nichts bringt, sich gegen sie zu stellen. Als Trader steht man ständig vor Herausforderungen; größtenteils findet man diese in sich selbst. Man muss lernen, sich selber zu verstehen und auf sich einzugehen. Man ist für jeden Schritt einzig sich selbst gegenüber verantwortlich. Niemand kann einem diese Verantwortung abnehmen. Man kann einen Menschen allerdings dabei begleiten. Was braucht man um an der Börse erfolgreich zu sein?
Zeit, Geduld und Fleiß.
Oder Glück."